Wärmepumpen

Wärmepumpen, die energieeffiziente und klimaneutrale Alternative

Ihre Persönliche Energiewende: unabhängig sein, energetisch, technisch und wirtschaftlich optimieren

Heizen mit Öl und Gas ist nicht mehr zeitgemäß. Immer mehr Menschen nutzen alternative Energie­quellen: 2018 lag der Anteil der Wärmepumpen bei Heizungsanlagen aller in diesem Jahr neu gebauten Wohngebäuden bei rund 41 Prozent in Deutschland. Woran das liegt?
Die Wärme der Umgebungsluft, Erdreich oder Grundwasser ist unbegrenzt vorhanden und völlig kostenfrei. Mit einer Wärmepumpe nutzen Sie unbegrenzte Ressourcen und sind unabhängig von fossilen Brennstoffen, Lieferanten, Preisschwankungen und Rohstoffimporten.

9 gute Gründe, warum es sich lohnt, den Energiebedarf mit einer Wärmepumpe zu decken!

Wärmepumpen …

  • sind wartungsarm
  • ziehen ca. 75% der Heizenergie aus der Umwelt bzw. Erdwärme
  • haben einen geringen Stromverbrauch
  • können Warmwasser bereitstellen
  • sind auch als Klimaanlage nutzbar
  • sparen Baukosten: kein CO2-Ausstoß kein Schornstein
  • senken die Energiekosten
  • werden gefördert
  • sind jederzeit nachrüstbar

Wie funktioniert eine Wärmepumpe?

Kurz gesagt: Wärmepumpen entziehen ihrer direkten Umgebung Wärme. Diese
bringt das Kältemittel in der Wärmepumpe zum Verdampfen. Der Dampf wird anschließend verdichtet und auf ein höheres Temperaturniveau gebracht. Die gewonnene Wärme wird an das Heizungssystem weitergegeben.

Die Energiequelle bestimmt die Art der Wärmepumpe:

  • Luftwärmepumpe/Luft-Wasser-Wärmepumpe
  • Erdwärmepumpe/Sole-Wasser-Wärmepumpe
  • Wasserwärmepumpe/Wasser-Wasser-Wärmepumpe

Was ist die Grundvoraussetzung für die Effizienz einer Wärmepumpe?

Ein gut gedämmtes Haus ist die Voraussetzung für die Effizienz einer Wärmepumpe. Deshalb empfiehlt sich der Einbau einer Wärmepumpe besonders für Neubauten. Sinnvoll ist, schon bei der Planung Energiebedarf und Energiegewinnung optimal aufeinander abzustimmen. Sinnvoll ist die Kombination mit einer Fußbodenheizung, da eine geringere Vorlauftemperatur benötigt wird als bei Heizkörpern. Für ältere Gebäude ist eine Wärmepumpe nur dann zu empfehlen, wenn eine Dämmung des Hauses erfolgt.

Es gibt unterschiedliche Systeme für Ihren individuellen Bedarf

Was ist die beste Wärmequelle für Ihre Wärmepumpe? Luftwärmepumpen benötigen einen geringen Platz. Erdwärmepumpen, ob mit Erdwärmekollektoren oder Erdwärmesonde, benötigen eine ausreichend große Grundstücksfläche. Wasserwärmepumpen benötigen eine Brunnenanlage. Je nach Art sind die Investitionskosten höher oder niedriger oder der Betrieb günstiger.

Für eine adäquate Entscheidung sind weitere Faktoren zu berücksichtigen:

  • Bauliche Voraussetzung
  • Kosten der Anschaffung
  • Kosten für den Unterhalt
  • Wärmebedarf
  • Stromverbrauch
  • Lebensdauer

Welche Wärmepumpe für Ihr Gebäude und Ihre Bedürfnisse die Beste ist und sich preislich lohnt, klären wir sehr gerne in einem persönlichen Gespräch vor Ort. Vereinbaren Sie einen Termin: 0731 30437. Wir freuen uns auf Ihren Anruf!

COP-Wert: Vergleichen Sie die Leistung von Wärmepumpen

Der COP-Wert (Coefficient of Performance) macht die Leistung der verschiedenen Wärmepumpen auf dem Markt vergleichbar.

Je höher der COP-Wert desto höher ist die Effizienz einer Wärmepumpe. Bei einem COP-Wert von 5 heißt das: die Wärmepumpe gewinnt eine fünffache Wärmemenge aus einem Teil Strom.

Der COP-Wert entscheidet, ob eine Wärmepumpe von der BAFA gefördert wird oder nicht. Bei uns können sie ganz sicher sein: Wir verbauen nur Wärmepumpen, die ein EHPA-Gütesiegel von der BAFA besitzen.

JAZ-Wert: Beurteilen Sie die Gesamteffizienz Ihrer Wärmepumpenanlage

Die Gesamteffizienz einer Wärmepumpenanlage im realen Betrieb wird über die Jahresarbeitszahl (JAZ) bewertet. Betrachtet wird der voraussichtliche Betrieb über ein Jahr. Die JAZ setzt sich zusammen aus der frei gesetzten Wärmemenge, der elektrischen Arbeit der Wärmepumpenanlage und der Stromanteile für Pumpen und Regelung. Auch hier gilt, je höher der Wert, desto höher ist die Gesamteffizienz der Wärmepumpe.

Wir empfehlen Ihnen den Einbau eines Wärmezählers, der die Wärmeabgabe der Wärmepumpe erfasst. Dadurch können Sie die Effizienz der Anlage ermitteln. Nach der ersten Heizperiode optimieren wir gerne Ihre Anlage.

Mit einer Smart-Grid fähigen Wärmepumpe nutzen Sie Strom, wenn er besonders günstig ist

Seit 2013 gibt es das Smart-Grid-Ready-Label für Wärmepumpen. Damit werden Wärmepumpen gekennzeichnet, die sich intelligent steuern lassen. Smart-Grid fähige Wärmepumpen erkennen die individuellen Stromtarife der Energieversorger. Sind die Strompreise niedrig schaltet sich die Wärmepumpe ein. Der Pufferspeicher kann Stromüberschüsse abnehmen und zur späteren Nutzung bereithalten. Ihr Vorteil: Sie nutzen dann Strom, wenn er besonders günstig ist. Und jetzt aufatmen: Vorhandene Wärmepumpen einfach nachrüsten!

Warum eine Wärmepumpe in Kombination mit Photovoltaik sinnvoll ist

Der überschüssige Strom der Photovoltaikanlage wird ins Netz eingespeist, sobald der Solarspeicher voll ist. In Kombination mit einer Wärmepumpe erhöhen Sie Ihren Eigenverbrauch an Strom und nutzen ihn sehr effizient: Mit 1 kW aus Ihrer Photovoltaikanlage gewinnen Sie über Ihre Wärmepumpe 3 kW Wärme. Damit sinken die laufenden Kosten der Wärmepumpe erheblich. Und: Wenn Sie Ihre Wärmepumpe mit dem Strom aus Ihrer Photovoltaikanlage betreiben, heizen Sie schon jetzt klimaneutral!

Wie Sie Ihre Wärmepumpe in Ihr Smart Home System einbinden

Um eine Wärmepumpe in ein Smart Home Systems einzubinden gibt es verschiedene Möglichkeiten. Es stehen Apps zur Verfügung und entsprechende Module zur Anbindung der Wärmepumpe ans Internet. Bei verschiedenen Herstellern und Wärmepumpen ist das bereits serienmäßig enthalten. Ebenfalls herstellerspezifisch gibt es die Möglichkeit über Zusatzmodule die Einbindung über eine KNX-Schnittstelle.

Schon gewusst?

Wärmepumpen werden gefördert

Die Förderung der Wärmepumpen wird unterschieden in Bestandsgebäuden und Neubauten. Bei Bund und Länder gibt es Förderprogramme.

Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) bietet eine Kurzübersicht zur Förderung von Wärmepumpen.

Das Land Baden-Württemberg fördert durch die L-Bank ebenfalls den Einbau von Wärmepumpen. Alles was Sie wissen müssen gibt’s hier.

Bohrungen für Erdsonden sind meldepflichtig bzw. genehmigungspflichtig

Entscheiden Sie sich für eine Erdsonde ist eine Tiefenbohrung nötig. Diese ist genehmigungspflichtig. Zuständig dafür ist die Wasserbehörde. Bei einer Bohrung von mehr als 100 Meter in die Tiefe brauchen Sie eine Genehmigung der Bergbaubehörde.

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